LOST TRACES… 2.0 – Kraftzentrale
Schüler*innen des Anton-Bruckner-Gymnasiums werden im Rahmen zweier Projekttage zu Patinnen und Paten der Kraftzentrale in Straubing und setzen sich in verschiedenen künstlerischen Interventionen mit dem 1952 erbauten und heute denkmalgeschützten Gebäude auseinander.
In Vorbereitung auf die Interventionen hatten sich die Schüler*innen einer 11. Klasse mit Baukultur im Allgemeinen und ihren eigenen Ideen und Bedürfnissen besonders in Bezug auf das Schulgebäude befasst. Anschließend erschlossen sich die Schüler*innen die beeindruckenden Räume der Kraftzentrale bei einer baukulturellen Spurensuche selbständig, sahen ganz genau hin und sammelten Gefundenes und Gedachtes in einem kleinen Skizzenheft. Dabei näherten sich die Schüler*innen dem Ort und seiner Geschichte zunächst nicht über Fakten und Jahreszahlen, sondern vertrauten ganz auf ihre Sinne. Der Straubinger Architekt Franz Bast – der als Mieter des Gebäudes, dankenswerterweise den Zugang zu den Räumlichkeiten ermöglichte – ergänzte die gesammelten Spuren um historische wie architektonische Inhalte und beantwortete Fragen der Schüler*innen.
Am zweiten Projekttag arbeiteten die Schüler*innen intensiv an unterschiedlichen Möglichkeiten in den Raum zu intervenieren, Gegebenheiten aufzugreifen und weiterzudenken. So wurde beispielsweise der Boden zum Schachbrett, Graffiti in ein Kunstwerk eingebunden, oder die hohen Fenster der Kraftzentrale bespielt. In nur einem Tag veränderten die Schüler*innen den Ort – wenn auch nur temporär – und konnten ihre vielfältigen Ergebnisse am Abend Eltern und Schulfamilie präsentieren.



















