LOST TRACES… 2.0 – Maxstraße

Eine 11. Klasse des Gymnasiums Lappersdorf geht auf Entdeckungstour in und um die Maxstraße in Regensburg.

Mit dem Startpunkt Peterskirchlein gingen die Schüler*innen im Herbst 2025 auf baukulturelle Spurensuche. An Kirche, Milchschwammerl und Keplerdenkmal achteten die Schüler*innen zunächst auf Sinneseindrücke, sammelten Assoziationen und ergänzten Wege und schnelle Zeichnungen vor Ort. Die Maximiliansstraße als ehemalige Prachtstraße und Verbindung von Bahnhof zum Dom rückte anschließend in den Fokus und die Schüler*innen verglichen die Fassaden der denkmalgeschützten Häuser, mit denen neuerer Gebäude. Auch hier entstanden Zeichnungen, die als Ausgangspunkt dienten, um über persönliche Vorstellungen von Ästhetik und Notwendigkeit des Denkmalschutzes zu diskutieren. Architekt und Stadtplaner Joachim Buck erweiterte die gesammelten Eindrücke schließlich durch einen kurzen, informativen Vortrag im M26 (vielen Dank!) um Inhalte zur Geschichte und Bedeutung der Maxstraße für Regensburg.

Der zweite Projekttag diente der Auseinandersetzung mit der Monumenta App, die mit dem Ziel der Digitalisierung und Zugänglichkeit von Denkmälern im Landkreis Regensburg entwickelt wurde. Das Monumenta-Team zeigte außerdem im Vorfeld großes Interesse an der Perspektive der Schüler*innen. Als potenzielle Zielgruppe analysierten die Schüler*innen die Monumenta-App, sammelten Gedanken und Ideen im Plenum und erarbeiteten in verschiedenen Gruppen potenzielle Konzepte zur Präsentation von Denkmälern in der App. Jede Gruppe setzte sich hierfür mit einem der am ersten Projekttag erkundeten Baudenkmälern in und um die Maxstraße auseinander, recherchierte die Geschichte und Bedeutung, einigte sich auf Schwerpunkte und sammelten Ideen zur möglichen Aufbereitung der Inhalte. Die kreativen Präsentationsvorschläge wurden abschließend an das Team der Monumenta-App weitergegeben.